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Preisverleihung des Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreises 2018

Preisträger des Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreises 2018 sind Benjamin Tienti aus Deutschland sowie Oren Ginzburg und Estelle Billon-Spagnol aus Frankreich. Am 18. Mai fand in feierlichem Rahmen in der Staatskanzlei des Saarlandes die Preisverleihung statt. Der Preis wurde durch den Ministerpräsidenten des Saarlandes, Herrn Tobias Hans, und die Generalkonsulin der Republik Frankreich im Saarland, Frau Catherine Robinet in der diesjährigen Kategorie „Erzählendes Kinderbuch“ verliehen.

Die nominierten Bücher, die Shortlist 2018, standen bereits seit Oktober 2017 fest. Am Samstag, 14. Oktober 2017, war der Deutsch-Französische Jugendliteraturpreis im Französischen Pavillon auf der Frankfurter Buchmesse zu Gast. In Anwesenheit des Vorstands der Stiftung, Doris Pack, des saarländischen Ministers für Finanzen und Europa, Stephan Toscani, und der französischen Botschafterin, Anne-Marie Descôtes, präsentierte die Jury die Shortlist der jeweils 6 deutschen und 6 französischen nominierten Bücher für 2018. Anschließend folgten Gesprächsrunden mit der Jury und mit Verlegern. Der Programmpunkt fand im Rahmen von Frankfurt auf Französisch - Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017 statt.

Bei der Preisverleihung v.l.n.r.: Ministerpräsident Tobias Hans, Barbara Jung, Benjamin Tienti, Generakonsulin Catherine Robinet, Dr. Isabelle Enderlein, Doris Pack, Dr. Gilles Buscot


Die Gewinner-Bücher:

Benjamin Tienti –  „Salon Salami Einer ist immer besonders"

Dressler Verlag | ab 10 Jahre

Urteil der Jury: "Ein Banküberfall bildet den furiosen Auftakt einer teils skurrilen, teils zu Herz gehenden, aber immer witzig-spannenden Geschichte, deren Hauptschauplatz der väterliche Friseursalon ist. Ich-Erzählerin Hani, die seit dem plötzlichen Verreisen ihrer Mutter den Alltag mit ihrem kleinem Bruder organisieren muss, berichtet in der flott vorangetriebenen Handlung, wie sie Licht ins Dunkel ihrer türkischen Familie bringen und herausfinden will, was wirklich mit ihrer Mutter passiert ist. In Null-Komma-nichts findet sich der Leser im Mikrokosmos einer bunten, aber differenziert dargestellten Vielfalt wieder, bei der selbst die Nebenfiguren von der Kindergärtnerin über Freunde bis zur Frau vom Jugendamt sorgfältig entwickelt sind. Benjamin Tienti begegnet all seinen Figuren mit großem Respekt – und die sich untereinander meistens auch. Ohne Klischees wird hier ein schwieriges Thema leicht erzählt."


Oren Ginzburg – „Le destin (presque) timbré d’Etienne Durillon"

Grasset-Jeunesse | ab 7 Jahre

„Etienne Durillon führte ein einsames, trauriges und eintöniges Leben.“ Doch was verbirgt sich hinter diesem seltsamen Prospekt der Agentur „Lebensänderung“? Ein gemeiner Schwindel oder eine wirkliche Hoffnung auf Veränderung? Könnte der Penner auf dem Bürgersteig nicht schon ein verkappter Transformations-Agent aus diesem Prospekt sein, der inkognito arbeitet? Sehr schnell, innerhalb eines halben Tages verändert sich plötzlich alles im Leben des Etienne Durillon. Unerwartete Ereignisse und Überraschungen folgen hektisch und in einem unbändigen Rhythmus aufeinander in dieser bebilderten Erzählung, in der man ebenso alten Damen mit Tatoos und in Lederjacken begegnet, die auf dem Motorrad durch die Stadt brausen, als auch einem sympathischen Barbesitzer, groß wie ein Riese und mit Glatze oder einem Einbrecherhund und seinem besorgten Herrchen mit Leichenbittermiene.

Zügig und die erfreulichen Veränderungen vorantreibend, erzählt der Roman humorvoll und zärtlich, wie ein ein junger Mann, der sich in seine Schüchternheit und Einsamkeit zurückgezogen hat, plötzlich erfährt, was Freundschaft ist und Mut, Gemeinschaft und Glück."

In der Shortlist erfahren Sie mehr über die Preisträger, die Jury und den Preis!


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